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› Hauptthemen › Fructose - Unverträglichkeit - Anfrage

 

Anfrage
Julchen
Mitglied seit: 2015-03-08
Beiträge: 1
Verfasst am: 2015-03-08 19:10:59

 

Sehr geehrter Herr Dr. Ledochowski,
ich habe ein umfassendes gesundheitliches Problem, das ich Ihnen schildern möchte.
Ich leide seit meiner Kindheit (etwa seit 1975) an häufigem Unterzucker ohne, das bei zahlreichen Untersuchungen, eine der beiden Diabetes-Typen festgestellt wurde.
Seit 20 Jahren leide ich an Depressionen und Angstzuständen und bin deswegen in 4 verschiedenen Kliniken behandelt worden.
Zuletzt 2003 in der Uniklinik in Erlangen, wo ich nach 3 Monaten mit einer extremen Medikation entlassen wurde:
450 mg Trevilor, 200 mg Doxepin, 45 mg Mirtazapin, 2,5 Quilonum.
Etwa 2005 bekam ich zunehmend Probleme mit der Verdauung, Lebensmitteln und der Ernährung und immer wieder depressiven Phasen.
Es ist bis heute ein verworrenes Durcheinander von Symptomen und "Austestereien". Kopfschmerzen, Oberbauchbeschwerden, nächtliches Erbrechen, extremes Sodbrennen, Durchfall und Verstopfung, Blähbauch, Angst und Depressionen.
Im Jahr 2007 wurde per Atemtest eine Fructose- und Sorbitunverträglichkeit festgestellt.
Nach den entstandenen Durchfällen geht es mir psychisch meist besser.
Seit dieser Zeit habe ich häufig Nasennebenhöhlenentzündungen und vorallem nachts sehr starkes Sodbrennen, weswegen ich längere Zeit Omeprazol 40 mg bekam und die Beschwerden nur teilweise verschwanden.
Es wurden 3 andere Präparate versucht, ich musste 3x Nsytatin wegen eines Pilzes einnehmen.
Zu diesen Zeiten war die Depression besonders heftig.
Ich trinke seit einigen Jahren bis zu 8 liter Wasser u. Light-Limonade. Zu den Zeiten, in denen es mir gut geht trinke ich nicht einmal die Hälfte.
Deswegen kann die Begründung der Ärtze, es läge am Lithium nich zutreffen, da ich meine Medikamente ja täglich gleich einnehme.
Jetzt in der Fructose-Karenzzeit ist der Durst sehr viel weniger geworden. Ich esse alle 2 Std., weil ich immer das Gefühl habe, im Gehirn kommt nicht genung an. Ich versuche seit Jahren Süßes zu vermeiden, merke aber, wenn es mir ganz schlecht geht, tut mir Traubenzucker gut.
Ich weiß nicht wieviel Zucker richtig ist.
Wenn ich Blutzucker messe (mein Vater hatte extremen Diabetes) habe ich nach dem Essen (1,5 Std.) schon mal 180-200.
Mehrere Internisten lobten mich für einen "Super Langzeitzucker" von 5,9.
Da ich häufig das Gefühl habe "nicht richtig versorgt" zu sein, griff ich zu mehr Vollkorn und groben Flocken.
Mit Sicherheit haben sich manche Dinge verselbstständigt aber ich weiß mir nicht mehr zu helfen und fand auch bei 12 Medizinern keinerlei Unterstützung.
Ich hoffe sehr Sie können mir irgendwie weiterhelfen oder mitteilen an wen ich mich wenden könnte.
Für eine Rückantwort Ihrerseits wäre wäre ich mehr als nur dankbar.

Das Diskussionsforum dient zum Austausch von Erfahrungen - es erfolgt keine ärztliche Beratung